Auffälliger Befund - Ja zu einem Kind mit Behinderung?
Shownotes
Wir sprechen in dieser Folge mit Steffi, die in der 20. SSW die Diagnose 'Spina Bifida' - offener Rücken bekam. In dieser Episode erzählt die Mutter ehrlich von ihren Gefühlen direkt nach dem Befund und von ihrem klaren 'Ja' zu einem Kind mit Behinderung. Obwohl ihr vom Arzt zur Abtreibung geraten wurde, setzte sie alle Hebel in Bewegung, die Prognose des Kindes zu verbessern. Nach langen, eigenen Recherchen entschieden sie und ihr Mann sich trotz der möglichen Komplikationen zu einer pränatalen OP des Babys im Mutterleib. Spina Bifida ist eine angeborene Neuralrohrfehlbildung, bei der die Wirbelbögen und das Rückenmark nicht vollständig schließen. Diese Fehlbildung tritt weltweit bei etwa 1 von 1000 Kindern auf, präventiv wird Schwangeren zur Einnahme von Folsäure geraten. Steffi berichtet, wie alleingelassen sie und ihr Mann sich gefühlt haben in dieser Zeit. Sie weist in dem Zusammenhang auf den Verein 'BFVEK' der Bundesverband zur Begleitung von Familien vorgeburtlich erkrankter Kinder hin, wo Betroffene Eltern Rat erhalten und Gleichgesinnte treffen können, um in der Phase der Unsicherheit und auch nach der Geburt Hilfe zu bekommen. In dieser Folge geht es um den unglaublichen Mut, das Baby trotz möglicher Komplikationen im Mutterleib operieren zu lassen und die Liebe von Eltern zu ihrem Kind, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht 'perfekt' ist.
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